Auf dem Hugenotten- und Waldenserpfad in Nordhessen

Auf den Spuren der Hugenotten und Waldenser in Nordhessen - Erfahrungen einer Wandergruppe im Mai 2014

Von Bad Karlshafen eine Sechser-Gruppe von Netzwerkern auf, den Hugenotten- und Waldenserpfad bis Frankenberg zu begehen. Zur Einstimmung auf Landschaft und Geschichte von Nordhessen hatten wir jeweils eine kürzere Wanderung zu dem frühgeschichtlichen Komplex der Sieburg oberhalb der Weser und tags drauf nach Helmarshausen und der Ruine der Krukenburg gemacht. In Karlshafen selbst waren wir sehr sachkundig durch die Stadt und das Deutsche Hugenotten Museum geführt worden. Das war eine gute Vorbereitung auf das Leitmotiv dieses neuen europäischen Kulturwanderweges.

Als Hauptinformationsquelle standen uns Faltblätter aus einer Mappe des Vereins Hugenotten- und Waldenserpfad e.V. zur Verfügung. Sie enthielten u.a. Kurzinfor- mationen zu einzelnen Stationen und Kartenausschnitte im Maßstab 1:50.000. Diese erwiesen sich im Verlauf der nächsten Tage als hilfreich und präzise. Der Hugenottenpfad ist ein „Überlagerungsweg“; er benutzt weitgehend Trassen anderer markierter Wanderwege, deren Abzweigungen deshalb auf den Ausschnittkarten auch angedeutet sind.

Mitwanderer Bernhard hatte sich eine Topographische Karte im Maßstab 1:50.000 mit Wanderwegen "Naturpark Solling-Vogler" der Landesvermessung und Geoinformation Niedersachsen gekauft. Diese Karte war für die Etappe des ersten Tags im Dreiländereck Niedersachsen - Nordrhein-Westfalen - Hessen für die Übersicht und für gelegentliche Abweichungen unsererseits gut und hilfreich.

Die Hessische Vermessungsverwaltung hat bedauerlicherweise den flächendeckenden Vertrieb dieser Karten eingestellt. Für den Nationalpark Kellerwald-Edersee bietet sie eine Sonderkarte im Maßstab 1: 35.000 an, die uns nicht vorlag. Stattdessen verwendeten wir die Kompasskarte Nr. 845 im Maßstab 1:50 000 „Nationalpark Kellerwald - Edersee", die auf Vorder- und Rückseite die Bereiche unserer Wanderstrecke südlich Hofgeismar bis Frankenberg umfasste. Der Be- reich des nördlichen Anschlussblattes dieser Kompasskarte, der die Wanderstre- cke ab Bad Karlshafen bis Hofgeismar enthält, soll im Juni 2014 erscheinen. Fer- ner existiert ein von der Region Kassel-Land 2011 herausgegebener Wanderführer „Unterwegs im Reinhardswald, 52 Wege und Ziele."

Wir kamen in ein Grenzland. Gleich nördlich von Bad Karlshafen beginnt Niedersachsen; auch die ersten Orte von Nordrhein-Westfalen liegen in der Nähe. Landgraf Karl von Hessen, der in Kassel glanzvoll von 1675 bis 1730 regierte und residierte und sich als neuen Herkules sah, wollte hier mit dem Bau eines Kanalhafens und mit den in einer barockgleichartig gestalteten Stadt angesiedelten Hugenotten eine Art „Grenz-Schaufenster“ seines Fürstentums herstellen. Auch zurückgeblickt in historisch noch fernere mittelalterliche Zeiten, war das von uns durchquerte Gebiet ein Grenzraum und „Zankapfel“. Hier lag ungefähr die Grenze zwischen dem fränkisch-thüringischen und dem sächsisch-westfälischen Siedlungsraum, was sich etwas weiter nördlich z.B. an der Form der Dörfer und Bauernhöfe ablesen lässt.

Bis zum Beginn des Eisenbahnwesens war die jetzt so stille Weser ein wichtiger Verkehrsweg. Bis hierhin reichten Interessen des Erzbischofs von Mainz, des „Erzkanzlers“ des Alten Reiches. (Bei Mainz darf man nicht vergessen, dass es bis in die frühe Nachkriegszeit eine hessische Stadt war.) Aber auch der nächst mächtige geistliche Fürst, der Erzbischof von Köln, besaß hier zeitweilig Stützpunkte. Und beide hatten Konkurrenten, deren Machtzentren näher lagen, z.B. die Grafen von Waldeck, die Bischöfe von Paderborn und die Landgrafen von Hessen und Thüringen. Alle diese Fürsten wollten repräsentieren, jagen und Kriege führen, aber den materiellen Unterhalt verschafften ihnen fleißige Bauern in den Kirchdörfern und Handwerker in den kleinen adretten Fachwerkstädten. Auch wenn in den Werbungen für Nordhessen viel von „Natur“ gesprochen wird, handelt es sich doch um eine Kulturlandschaft und man spürt auch in den Wäldern die ordnende Hand der Forstwirtschaft. Dazu verfasste unser Mitwanderer Bernhard vertiefende Informationen.

Das anfangs dominierende regnerische Wetter tat unserem Wanderelan keinen Abbruch. Es ist eine schöne Gegend, die ihre eigene Dynamik entfaltet. Sie ist nicht dicht besiedelt, aber auch nicht menschenleer. Große Abschnitte des Weges gehen durch Wälder. Über den Reinhardswald gibt es eine nette Sage in zwei Fassungen: Einst lagen hier Dörfer, die dem Grafen Reinhard gehörten, der ein leidenschaftlicher Spieler war. Er setzte im Kartenspiel mit dem Bischof von Paderborn nach mehreren Verlusten sein ganzes Gebiet „auf eine Karte“ und verlor abermals. Er bat um Aufschub, er wolle noch einmal säen und ernten. Da säte er Eicheln und Bucheckern und zu seinen Lebzeiten konnte er nicht ernten und das Land dem Bischof übereignen. In der anderen Variante war Graf Reinhard ein Räuber und Erpres- ser, der zum Tode verurteilt wurde und um Gnade und Aufschub bat, um noch einmal sein Land zu bestellen und pflanzte Eichen und Buchen. Leider stimmt die Sage nicht; die Fläche war immer – zumindest seit der letzten Eiszeit – baumbestanden und der Rein- hardswald ist mit rund 200 qkm das größte zusammenhängende Waldgebiet und als „Gutsbezirk“ das größte gemeindefreie Areal Hessens.

Wir folgten zunächst der Weser. Es gibt da einige Bereiche, wo der Wald fast bis an den Fluss reicht, und dann kommen als Ackerland genutzte Talebenen. Den Huge- notten war vom Landgrafen Karl die eher schwierigere Seite zuge- wiesen worden. Gewissensruh, die erste Kolonie, die wir unterwegs besuchten, beeindruckte durch viele Höfe mit Hugenotten- Inschriften und die schlicht- würdevolle Kirche, deren Schlüssel uns freundlich ausgeliehen wurde.

Wir verließen kurz den vorgegebenen Pfad, überquerten die Weser mit einer Fähre, besuchten das frühere Nonnenkloster Lippoldsberg mit seiner imponierenden romanischen Kirche und kehr- ten bei Gieselwerder zum Weg zurück. Dann besuchten wir Gotts- treu und gelangten schließlich zum sympathischen Landgasthof Weiß- ehütte, der auch Radfahrern und Bootsreisenden Quartiere anbietet.

Unsere nach den Unterbringungsmöglichkeiten gewählten Etappen, siehe Anhang, hatten sich in ihrer Länge bewährt. Wir hatten Zeit, uns auszuruhen und wurden jedes Mal recht gut verköstigt. Der Weg hat auch Aspekte der Wirtschaftsförderung. Es gibt in der Gegend fast keine industriellen Arbeitsplätze; viele pendeln bis Kassel. Von dem neuen Weg sollen Impulse für den Fremdenverkehr ausgehen. Aus Gesprächen mit unseren Wirtsleuten ergab sich, dass das hugenottische Erbe gezeigt und gelebt werden soll. Es reicht nicht, eine hugenottische Großmutter zu haben, es soll z.B. auch ein Hauch von „französischer“ Kochtradition angeboten werden.

Mit fortschreitender Wanderung wechselte das Landschaftsbild. Man konnte „die Erdgeschichte mit Füßen treten“. Die verwendeten Steine an den Häusern oder die Farbe der Äcker, z.B. rot in den Bundsandstein-Gegenden, gaben Aufschluss über die Geologie. Die Sababurg im Reinhardswald, erst spät zum Dornröschen-Schloss stilisiert, die wir nach dem Aufstieg vom Wesertal am zweiten Wandertag besuchten, liegt auf einem Basaltkegel und hieß anfangs „Zappenburg“, weil der Basaltkegel, auf der sie errichtet wurde, wie ein „Zapfen“ über die Umgebung herausragte.

Im Lauf der Wanderung konnten wir bei Rundblicken eine ganze Menge solcher erloschener Vulkane erkennen. Ulrich Grober, ein „Nachdenker“ sowohl über Wandern und Nachhaltigkeit (vergl. meine Buchbesprechung in Nr. 23 - August 2007 von „Wege und Ziele“), begeistert sich an den Notaten von Wander- eindrücken des Hans Jürgen von der Wense (1894 -1966). Das war ein Multitalent und Universal - Interessierter, der lange in Göttingen lebte und dessen Namen auch unser Mitwanderer Eckart kannte. Wense war öfter in dieser Gegend gewan- dert und gelangte in Imagination zu den früher hier rauchenden und lavaspeien- den Vulkanen zu dem kräftigen Bild: „Unsere Erde ist ein Stern, und wir leben im Himmel“. Dazu mehr in dem hier auch abgedruckten Vortrag von Ulrich Grober.

Wir durchquerten Hofgeismar, Zierenberg, Wolfhagen und Waldeck und kamen zum Schluss nach Frankenberg, alles Orte, die von den Bomben des Zweiten Weltkrieges verschont geblieben waren. Wir kamen vorbei an Burgruinen und einsam gelegenen Mühlen, z.B. der Mühle Laar vor Zierenberg. Solche Gebäude, die ihr charakteristisches Aussehen im 17. oder 18. Jahrhundert erhielten und bis heute bewahrten, bilden die optischen Folien für Geschichten, die als „Märchen“ ein eigentlich unpassendes Etikett haben. Wir hatten einen Band der von den Brüdern Grimm einfachkunstvoll nacherzählten Geschichten dabei und lasen sie uns abends bisweilen gegenseitig vor. Man sollte sie als eine riesige Sammlung von in eine abstrakte Vergangenheit verlegten Short-Stories sehen, und uns waren eine ganze Menge davon unbekannt.

Das 1450 gebaute Rathaus von Zierenberg, das älteste datierte Rathaus in Hessen. Innen gab es im Erdgeschoss noch gut erkennbar früher eine riesige Halle, im Obergeschoss befinden sich als „Herzstücke“ der politischen Gemeinde der Ratsaal und die Diensträume des Bürgermeisters.

Ruine Weidesburg, gebaut aus dem örtlichen schwarzen Basalt, war ein adeliges „Zweifamilienhaus“ und Gegenstand fast ununterbrochener Auseinandersetzungen zwischen Mainz und Hessen. Seit etwa 1550 aufgegeben und verfallen, wurde die riesige Ruine in den 1930er Jahren gesichert und zugänglich gemacht. Die Aussicht von hier oben ist großartig.

Es kam aber keine nostalgische Stimmung auf. In den Orten gab es an den Rändern ausgedehnte Neubaugebiete mit dem Architektur-Mischmasch der letzten 50 Jahre und in den Zentren zum Teil sehr sachkundig vorgenommene Renovierungen der historischen Bausubstanz.

Die Hugenotten waren um 1700 in ein von jahrzehntelangen Kriegen und Glaubenskämpfen geprägtes Land gerufen worden. Es herrschte damals der Grundsatz, der Krieg ernährt sich aus dem Land, entsprechend wurden die Bauern und kleine Orte bedrängt. Es waren während des Übertritts des Landgrafen von Hessen zum Protestantismus traditionsreiche Klöster wie Helmarshausen, Lippoldsberg, Hasungen und Haina, die nahe am Hugenottenpfad liegen, aufgelöst und ihre Kirchen zum Teil abgebrochen worden, auf jeden Fall war vom Landesherren ihr Landbesitz konfisziert worden. Es gab den sog. Schmalkaldi- schen und den 30jährigen Krieg. Alle freuten sich über den Frieden, der nach 1648 langsam wieder einzog, aber Menschen fehlten. Es gab bei den Zuzüglern religiöse Beharrlichkeit und Eifer – und es mag bei allen Seiten Eiferer gegeben haben, aber es gab auch deutliche politische und wirtschaftliche Interessen. Geblieben sind uns interessante bauliche Zeugnisse.

Als Dokumente fürstlicher Prachtentfaltung sahen wir zwar nicht Schloss Wilhelmshöhe, das der Enkel des Karlshafen-Projekt Gründers gewaltig ausbauen ließ – und dafür Landeskinder als Soldaten vermietete – aber Beberbeck war als Gesamtanlage und mit dem Treppenhaus und dem Kuppelsaal auch schon eindrucksvoll genug.

Als kirchliches Erbe der Glaubensauseinandersetzungen sahen wir viele der oft schmucklosen reformierten Kirchen. In einigen, wie in Wolfhagen und Frankenberg, waren in jüngster Zeit gotische Wandmalereien hinter Übertünchungen hervorgeholt worden. In der Kirche von Altenhasungen stießen wir auf eine polygonale, mit Inschriften geschmückte Steinkanzel, die im Jahr 1702 gestiftet worden war, also aus der selben Zeit, als viele der Hugenotten-Kirchen gebaut wurden. Auf einem Feld steht in barocker Orthographie der Vers 22 aus dem 1. Kapitel des Jakobusbriefes, der in modernem Deutsch so lautet: „Hört das Wort nicht nur an, sondern handelt danach, sonst betrügt ihr euch selbst“. Diese Aufforderung zur konkreten Tat kann ein Weitwanderer, auch ohne in Selbstgerechtigkeit zu verfallen, gut nachvollziehen.

In Netze hatten wir ein eindrückliches Erleb- nis: Als wir an der Kirche ankamen, sollte bald ein Begräbnis beginnen. Von beiden Seiten schritten Gruppen schwarz gekleideter Männer und Frauen heran. Wir wurden gebeten, jetzt auf die Besichtigung zu verzichten. Wir gingen in das Gasthaus, wo alles schon für das anschließende Kaffeetrinken vorbereitet war. Nach über einer Stunde kehrten wir zu Friedhof und Kirche zurück. Glocken signalisierten, dass die Urne des Toten zum Grab getragen wurde.

Wir konnten dann in Ruhe die Kirche, sie war früher ein Nonnenkloster und Grabstätte der Grafen von Waldeck, betrachten. Ihr Schatz ist ein großer um 1370 entstandener Tafelaltar. Auf Goldgrund wurden Szenen aus dem Leben von Jesus und Maria gemalt; böhmische und westfälische Einflüsse vermischen sich. Altäre aus dieser Zeit sind selten; später kam die Verbindung von geschnitzten und gemalten Elementen auf.

In Waldeck verließen wir auf meine Anregung für einen Tag den Hugenotten- und Waldenserpfad, weil ich befürchtete, dass die Strecke etwas zu zersiedelt sei, und durchquerten stattdessen den Kern des neuen Nationalparks Kellerwald. Nachdem wir die Sperrmauer des Edersees hinter uns gelassen hatten und hoch zu den Speicherbecken gewandert waren, kamen wir bis Altenlotheim an keiner menschlichen Behausung, aber vielen unterschiedlichen Buchenwaldpartien vorbei. Da konnte man auch an die verirrten Wanderer bei den Grimmschen Märchen denken. In Altenlotheim wurde – wie an fast jedem Tag – mit guten Ergebnissen das lokale Kuchenangebot getestet.

Die letzte Station, bevor wir auseinandergingen, war die Burg Hessenstein. Sie entstand im 14. Jahrhundert durch die Landgrafen von Hessen und war 1922 als erste hessische Wander-Jugendburg eingerichtet worden. Der Bau sollte 2007 modernisiert werden, was dem Jugendherbergsverband dann aber zu aufwändig schien und sollte deshalb geschlossen werden. Dann übernahm die Burg ein Trägerverein, dem u.a. der Kreis Waldeck-Frankenberg und der NABU Hessen angehören. Gruppen können dort Bildungsarbeit machen oder Freizeiten durchführen. Die Anlage gleicht einer Jugendherberge; steht auf Anfrage aber auch Einzelwanderern offen. Wir fühlten uns hinter den dicken Mauern und unter den schweren Balkendecken wohl. Essen und Getränke und Frühstücksbüffet waren völlig in Ordnung. Wir schliefen einzeln in Zimmern mit Doppelstock-Betten; Bettwäsche und Handtücher kann man ausleihen. Und welcher Weitwanderer hat keine Vergangenheit als Jugendherbergsnutzer? Also empfehlenswert als Etappe!

  1. Wandertag - 22 km: von Karlshafen über Gewissensruh, Lippoldsberg, Gieselwerder und Gottstreu bis Weißehütte

    Übernachtung: Landgasthaus Zum Lindenwirt (05574/402

  2. Wandertag - 23 km: über die Sababurg und frühere Domäne Beberbeck zum Hugenottendorf Schöneberg mit Fachwerkkirche, dann vorbei am Schlösschen Schönburg durch den Kurpark Gesundbrunnen bis zum Stadtkern von Hofgeismar

    Übernachtung: Wirtshaus Köpenick (05671/ 920240)

    (Es gibt auch Übernachtungsmöglichkeiten in der Ev. Akademie)

  3. Wandertag - 21 km: Besichtigung der Fachwerk-Altstadt, dann über Kelze und Westuffeln bis Zierenberg

    (Besichtig. Rathaus und Ev. Stadtpfarrkirche)

    Übernachtung: Kassler Hof (05606-3281

  4. Wandertag - 18 km: über Altenhasungen (Besichtigung der sehenswerten Dorf- kirche) nach Wolfshagen (Besichtigung der Fachwerkstadt, der Stadtkirche und des interessanten Regionalmuseums in der Burg), dann weiter bis Leckringhausen

    Übernachtung: Landhotel Mulot (05692/ 990157)

  5. Wandertag - 24 km: über Ippinghausen und Ruine Weidelsburg

    (Verzicht auf Besichtigung von Naumburg, dafür über Netze nach Waldeck)

    Waldeck verfügt über eine größere Zahl von Hotels und anderen Übernachtungsangeboten

  6. Wandertag - 25 km: zur Sperrmauer des Edersees und hinein in den National- park Kellerwald, vorbei an den Hochspeicherbecken, bis Altenlot- heim

    Übernachtung: Jugendburg Hessenstein, (06455/7590090)

  7. Wandertag - 14 km: über das Hugenottendorf Louisendorf bis Frankenberg (Besichtigung der Altstadt mit Rathaus, ev. Stadtkirche und Fach- werkgebäuden).

    Nachmittags individuelle Rückfahrten ab Bahnhof Frankenberg

Oberhalb von Helmarshausen wurde im 12. Jahrhundert ein Zentralbau mit Kreuzarmen als freie Kopie der Grabeskirche in Jerusalem errichtet.Der um 1700 angelegte Kanalhafen. Blickfang ist ein Palais, das als Zollstation und Rathaus diente.Eine beeindruckende Baumgruppe am Ortsrand von IppinghausenWir Wanderer in der Kirche von Gottestreu. Die Inschrift neben der Kanzel lautet: „Gott ist getreu – der Euch ruft – wird’s auch tun“Die romanische Kirche in LippoldsbergRote AckerflächenDas 1450 gebaute Rathaus von Zierenberg, das älteste datierte Rathaus in Hessen.Ruine Weidesburg, gebaut aus dem örtlichen schwarzen Basalt, war ein adeliges „Zweifamilienhaus“ und Gegenstand fast unun-terbrochener Auseinandersetzungen zwischen Mainz und Hessen.Fachwerkgebäude mit roten oder weißen Fül-lungen in dem Hugenottendorf LeckringhausenSchloss Beberbeck, heute ein AltenpflegeheimDetail der Kanzel von AltenhasungenIn Netze: ehemalige Klosterkir-che Marienthal mit FlügelaltarDer Edersee dient hauptsächlich zur Wasserregulierung von Weser und Mittellandkanal und wird auch zur Stromgewinnung genutzt.Die 1910-12 gebaute Staumauer, die 1943 durch britische Bomben zerstört wurde.Erinnerung an die Zerstörung durch britische BomberErinnerung an die Zwangsarbeiter, die die Mauer unter schlimmen Umständen wieder reparieren mussten
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