Laugavegur

Wanderung vom 8. bis 12. Juli 2013

Da sich meine Frau für meine etwas rustikalen Nordlandtouren nicht so recht erwärmen kann und lieber Mittelmeerinseln und die Alpen erwandert, musste ich den lang gehegten Traum von einer Islandtour als Soloprojekt angehen. Und dabei drängte sich natürlich der als eine der renommiertesten Trekkingrouten gerühmte „Laugavegur“, der „Weg der heißen Quellen“, als Einsteigertour auf: von Reykjavik aus leicht zu erreichen, perfekt erschlossen, zeitlich überschaubar und mit all den vielfältigen Reizen Islands ausgestattet, ist er naturgemäß auch sehr begehrt und gut begangen.
Hinzu kommt das wetterbedingt enge Zeitfenster. Busse können frühestens ab Ende Juni ins Hochland fahren, wonach sich auch die Öffnungszeiten der Hütten richten. Mitte September ist schon wieder Schluss.

Wer also die Beschwernisse eines Zelturlaubs umgehen will, kommt nicht um eine frühzeitige und gründliche Planung herum. Meine begann bereits im Dezember 2012 mit der Routenfestlegung von Nord nach Süd (zwar belaufener, aber überwiegend bergab) und den ersten Erkundigungen bei Ferdafelag Island FI (www.fi.is/de/home/)nach der Verfügbarkeit der Hütten. Dabei erlebte ich schon die erste Überraschung: Die Einstiegshütte in Landmannalaugar, die noch von Bussen und Geländefahrzeugen angefahren wird, konnte man nur noch im Nachrückverfahren reservieren. Man kann die Hütte zwar überspringen und gleich zur Hrafntinnusker Hütte aufsteigen, aber genussreicher ist ein ruhigerer Einstieg. Wie überhaupt die Etappen des 55 km langen Trecks bei guten Bedingungen eher kurz gehalten sind, dafür aber Raum und Zeit für gepäckfreie Extratouren und Abendspaziergänge lassen.

Weiterhin ist zu bedenken, dass die gut ausgestatteten Hütten zwar von einem Hüttenwart überwacht und in Schuss gehalten werden, man jedoch für seine Verpflegung die ganze Zeit selbst zu sorgen hat. Bei vier Wander- und einem oder zwei wetterbedingten Reservetagen wird man selbst bei spartanischer Nahrungszufuhr um die 5 – 6 kg Lebensmittel einplanen müssen. Auch ansonsten gehört alles in den Rucksack, was ein verantwortungsbewusster Bergwanderer benötigt. Man bewegt sich immerhin in der Nähe des Polarkreises in über 1000 m NN bei völlig unkalkulierbaren Wetterbedingungen. Sehr viel unter 18 kg wird man da nicht kommen. Tröstlich: Der Rucksack wird mit jedem Tag leichter!

Meine Anreise am 7. Juli 2013 mit dem kostengünstigeren Nachtflug ab Frankfurt ging problemlos über die Bühne, das gebuchte „Downtown-Hostel“ in Reykjavik war schnell gefunden und um 1:00 Uhr schlich ich leise in den Schlafsaal für eine kurze Nacht. Denn schon um 8:00 früh ging pünktlich der erste Bus ins Hochland nach Landmannalaugar.
Die etwa vierstündige Anfahrt dämpfte meinen Optimismus ein wenig: strömender Regen bei böigem Wind und keine Sicht auf die wolkenverhangenen Berge. So war auch vom aktivsten Vulkan Islands, dem Hekla, nichts zu sehen. Immerhin beeindruckte die Geschicklichkeit der Busfahrer.

Das Einchecken in die vorab bezahlte Landmannalaugar-Hütte ging glatt über die Bühne und weil sich das Wetter schon etwas beruhigt hatte, startete ich gleich zu einem längeren Spaziergang zum Frosta-Vatn, der die ersten großartigen Landschaftseindrücke brachte. Rostrote, ockergelbe und türkisfarbene Rhyolith Berge, unterbrochen von schwarzen Lavafeldern und milchweiß rauschenden Gletscherbächen, dazwischen in schattigen Mulden jede Menge Schneereste.
Vor allem die enorme Weite und Totenstille der Landschaft beeindruckte. Und dann kam auch noch zeitweise die Sonne durch und nährte die Euphorie vor der Tour.

Die Hütte war natürlich voll belegt und im Umfeld standen etliche mit Steinen gründlich gesicherte Zelte. Der Wind hier oben kann sehr heftig werden. In einem mobilen Minishop besteht die letzte Möglichkeit, sich mit ein paar Kleinigkeiten zum Essen einzudecken. Im natürlichen Pool knapp 100 m entfernt, in dem kaltes und heißes Wasser zusammenfließen, räkeln sich etliche Wasserratten.
Beim Abendessen verbreiteten die ersten Berichte von aus dem Süden ankommenden Wanderern bei den „Neuen“ Respekt vor der Tour: seit Tagen herrsche übles Wetter mit Regen, Sturm und waagerecht ankommenden Schneeschauern. Eiskalte Furten und brüchige Schneefelder lägen vor uns. Doch gleich vorab: mein schon sprichwörtlicher Dusel mit dem Reisewetter blieb mir auch diesmal wieder treu und für einen einigermaßen geübten und trittsicheren Wanderer stellt der Laugavegur zumindest bei günstigen Bedingungen keine allzu großen Probleme dar.

Landmannalaugar - Hrafntinnusker

Zeitiger Aufbruch zur ersten Etappe mit nur einem Becher lauwarmem Wasser im Magen, aber der Vorfreude auf ein spätes Vesper und das bei traumhaftem Wanderwetter. Blauer Himmel, strahlende Sonne, von rosa über ockergelb bis türkisgrün leuchtende Liparitberge, schwarze Lavaströme und glänzende Schneefelder.In Serpentinen geht es stramm vom Fuß des Brennisteinsalda („Schwefelwelle“), dem wohl farbenprächtigsten isländischen Berg, rund 600 m aufwärts. Schon auf dem ersten Abschnitt erlebt man fast alles, was man sich so unter Island vorgestellt hat. Schweflig stinkender Dampf zischt direkt neben dem Weg aus der Erde, kochendes Wasser sprudelt fauchend aus Spalten und manchmal hat man Zweifel, ob einen die offenbar sehr dünne Erdkruste hier überhaupt tragen wird. Die Rauchschwaden, die durch die Täler und Mulden ziehen sind weit über 200 Grad heiße Fumarolen aus dem Innersten der Erde. Nirgends ist man unseren Anfängen wohl näher.

Gegen 11 Uhr ist der Anstieg bewältigt und mit jedem Schritt eröffnen sich weitere Blicke auf die vergletscherten Berge.
Rast in der Sonne mit der ersten der eingeschweißten Vollkornstullen (heute mit Schinken und viel Butter), die eine Säule meiner hiesigen Ernährung bilden werden. Danach eine Handvoll Studentenfutter und eine halbe Tafel Milka. Wenn das Leben doch immer so schön wäre!

Vor mir liegt die Hochebene „Storihver“, die von besonderer vulkanischer Aktivität geprägt ist. Kleine Geysire schießen kochendes Wasser empor, nicht weit daneben brodelt es in Schwefeltöpfen.
Man bewegt sich jetzt auf einer Höhe um 900 m NN und muss hier gut auf seinen Weg achten, da die Markierung auf der ganzen Strecke nur aus Stöcken besteht, die gelegentlich umgefallen sind. Vor allem bei schlechten Sichtverhältnissen sollte man nicht alleine gehen. Ansonsten ist die Orientierung aber unproblematisch.
Der wegen seiner schwarzen Obsidianfelder „Hrafntinnusker“ d.h. “Rabenstein“ genannte Berg zur Rechten (1128 m NN) hat der nächsten Hütte ihren Namen gegeben.

Sie liegt inmitten eines Schneefeldes und eröffnet weite Blicke bis zum Myrdalsjökull und in Richtung Thorsmörk. Mit etwas über 40 Gästen ist sie voll belegt und darum gruppieren sich im Lauf des Nachmittags immer mehr Zelte, die in zunehmend ungemütliches und nasses Terrain ausweichen müssen.
Einchecken mit der gebuchten Reservierungsnummer, ein Bett belegen und dann nutze ich das schöne Wetter zu einem einstündigen, rucksackfreien Abendspaziergang auf den 1132 m hohen Aussichtsberg „Södull“, von dem aus man einen grandiosen Rundumblick bis zum Südrand des Vatnajökull, dem höchsten Gletscher Islands genießt.
Die Eishöhlen, die in Reiseführern noch als besondere Attraktion gepriesen werden, sind leider vor wenigen Jahren eingebrochen.
Bei meiner Rückkehr zur Hütte hat sich das Zeltlager deutlich vergrößert und das Wetter wird schlechter. Die französischen und italienischen Mädels auf der Terrasse frieren und versuchen auf ihren Campingkochern ihr Süppchen warm zu bekommen. Dagegen ist es in der Hütte zwar ein wenig eng, aber die Küche ist gut ausgestattet, sauber und mit der allgegenwärtigen Erdwärme gut beheizt. Dafür gibt es hier keine Dusche und ein Plumpsklo 100 m entfernt auf dem Schneefeld. Für die Camper gibt es keine Gnade: weiter als bis in den Schuhtrockenraum lässt der Hüttenwart niemand vor. Am Abend Spaghetti mit Tomatensoße und dazu nette Gespräche mit meinen ausnahmslos jüngeren Mitwanderern.

Hrafntinnusker – Alftavatn

Heute steht ein gemütlicher Spaziergang über die Hochebene an und dann ein Abstieg zum See „Alftavatn“ mit der gleichnamigen Hütte. Nur gut 12 km, aber dennoch starte ich wie immer zeitig und ohne Frühstück. Das Wetter trotzt einstweilen noch den pessimistischen Vorhersagen. Ein flaches, schneebedecktes Trogtal liegt vor mir, begrenzt von teils ockerfarbenen, teils schwarzen Berghängen und durchzogen von Erosionsrinnen, die gequert werden müssen. Bei den zahlreichen stark unterspülten Schneebrücken, die zu begehen sind fragt man sich schon öfter, wen sie wohl als Letzten tragen werden und wie es dann durch das Gletscherwasser weitergehen soll.
Die schwarze Schicht auf den Schneefeldern ist ausgewehter Lavastaub.

Dann, an der Abbruchkante des ca. 1000 m hoch gelegenen Jokutungur, eröffnet sich ein weiter Blick in eine vollkommen andere arktische Landschaft. Nachdem vorher noch jede Menge Gas- und Dampfausbrüche, Minigeysire, Schneefelder und pastellfarbene Berghänge das Bild bestimmten, jetzt der Fernblick auf die grüne Ebene um den Alftavatn – See, mit spitzen Vulkankegeln, die aus einer schwarzen Lavaebene herausragen. Sogar die Hütte kann man schon erkennen. Ausgiebiges Frühstück mit eindrucksvoller Fernsicht.

Strammer Abstieg von 500 Höhenmetern, der dann in einen gemütlichen Spaziergang durch die Ebene mündet, mit einigen Rinnsalen, die zu queren sind. Erstes Leben taucht in der Landschaft auf: einzelne Vögel und ein paar wetterharte Schafe.

Die Hütte liegt malerisch am See in einer schönen Umgebung, die zu einem Abendspaziergang einlädt, aber auch zum genussvollen Rasten am plätschernden Bächlein. Ich hatte nicht erwartet, heute noch in einer sattgrünen Blumenwiese in der Sonne zu dösen. Das Wetter ist so schön, dass einzelne Mitwanderer das Zelt der Hütte vorziehen. Ich genieße eine heiße Dusche, Wäschewechsel, eine warme Abendmahlzeit und die Gespräche mit den jungen Mitwanderern.

Alftavatn – Emstrur

Ab heute wandere ich in Begleitung. Sandra, eine nette junge Schweizerin, die auch allein unterwegs ist und nicht so viel Trekkingerfahrung hat ist froh, mit einem alten Esel zu traben, der sich ein bisschen auskennt, und ich bin dankbar für die nette Unterhaltung.

Zum Anfang noch ganz leidliches Wetter und um uns eine echte „Herr der Ringe“ – Landschaft. In Serpentinen geht´s wieder auf etwa 750 m hinauf und dann muss erstmals ein etwas tieferer Fluss durchquert werden. Stiefel und Hose aus und mit Sandalen in das schneidend kalte Gletscherwasser, nicht zum letzten Mal am heutigen Tag. Dann wird es auch noch von oben nass. Ein feiner Nieselregen verdichtet sich zunehmend, Nebel zieht auf und verstellt uns den Blick auf die angeblich so eindrucksvollen Gletscherberge und herabstürzenden Wasserfälle, die diese Etappe begleiten.

Man trifft auf eine Jeep-Piste, der man zeitweise folgt. Über den Fluss Innri führt zum Glück eine Brücke, aber zu der muss man auch erst mal waten. Steiler, glitschiger aber seilversicherter Abstieg an einem tosenden Wildbach zwischen den Bergen Suluhrggir und Utigönguhöfdar, bei denen ich zur besseren Lesbarkeit noch den einen oder anderen Apostroph weggelassen habe.

Wegen des unfreundlichen Wetters schlage ich ein ziemlich hohes Marschtempo mit wenigen Pausen an und bekomme nicht sehr viel von der Umgebung mit. Eine hübsche Abwechslung sind die in der schwarzen Lavawüste plötzlich vorbeitrabenden Islandponys.

Die Emstrur Hütte erreichen wir so schon nach viereinhalb Stunden, statt der avisierten sechs. Zwei saubere, aber sehr enge Hüttchen müssen auf gut 40 qm jeweils 20 nasse und müde Wanderer beherbergen, samt deren Gepäck, einem langen Tisch und einer ordentlichen Kücheneinrichtung. Wer nicht reserviert hat, muss sich die 1,20 m schmalen Pritschen mit einem weiteren Herbergsgast teilen. Im benachbarten Sanitärbereich gibt´s eine heiße Dusche und die nassen Klamotten werden draußen aufgehängt.

Während ich mich schon mit einem frühzeitigen Rückzug mit Buch in den Schlafsack anfreunde, beschert uns ein überraschender Wetterumschwung noch einen wunderbaren Ausflug zum Markarfljotsgljufur, einem knapp 200 m tiefen, zerklüfteten Canyon, der vom tosenden Fluss in den Fels gegraben wurde. Von roten Tuffbändern durchzogene schwarze Basaltwände, Wasserfälle allenthalben, Tiefenblicke einerseits und darüber die weißen Gletscherkappen von Tidfjalla bis Eyjafjallajökull. Aus der Ebene erhebt sich als eindrucksvollster der zahlreichen Vulkankegel der 900 Meter hohe Hattfell.

Emstrur - Thorsmörk

Wechselhaftes Wetter bestimmt den letzten Abschnitt in die grüne Thorsmörk. Teils Regen und Graupel, heftiger Wind und Kälte, dann aber auch mal wieder sonnige Abschnitte, um die wirklich großartige Landschaft zu genießen. Im Sturmschritt die 16 km mit einigen steilen Abstiegen und Furten in vier Stunden bewältigt. Sandra hält gut mit, sagt aber nachher in ihrem schönen Schwyzerdütsch, dass es schon grenzwertig für sie war. Nachträglich Entschuldigung!

Die Landschaft in der Region Almenningar wird zusehends grüner und blumenreicher. Anemonen, Günsel, Hahnenfuß, Knabenkraut und entlang der Bäche Schachtelhalm, Engelwurz und giftgrüne Moose. Eine Fußgängerbrücke, die seit 1978 besteht und den Laugavegur erst durchgängig begehbar machte, überspannt nach steilem, seilversichertem Abstieg den Fremri-Emstruá. Durch verschiedene Tälchen und Bachmulden nähert man sich dem Zusammenfluss von Krossa und Ljosá, die eine weite, mäandrierende Flusslandschaft bilden.

Bei der letzten von mehreren Flussquerungen erspare ich mir das lästige Aus- und Anziehen von Stiefeln, Socken und Hose, schnüre statt dessen die Gamaschen dicht ab und starte durch. Das geht auch ganz gut, nur dass kurz hinter mir eine junge Französin, unsicher und ohne Stöcke, hinein fällt und mit dem schweren Rucksack auf dem glitschigen Untergrund keinen Halt findet. Also doch wieder rein, um sie am Rucksackträger anzulanden. Danach mussten natürlich auch meine Stiefel geleert und das geschockte und schlotternde Mädchen beruhigt werden. Viel Zeit hat man in dem Eiswasser nicht, sich zu berappeln und allein sollte man besser nicht furten. Ich habe sie später in Reykjavik noch einmal getroffen, - wieder trocken, aufgewärmt und guter Laune.

Die Thorsmörk ist das grüne Kontrastprogramm zur teils kargen schwarzen Lavawüste des Hochlands. Man durchquert das, was als Islands einziger Wald berühmt ist. In dem durch die umgebenden Berge vor Winden geschützten Gebiet hat sich, unterstützt durch Schafweideverbot und staatliche Aufforstungsprogramme, so etwas wie ein Krüppelwald aus Birken und Weiden etablieren können, der einem hessischen Förster eher ein mitleidiges Lächeln abringt. Was tut man, wenn man sich in Island im Wald verlaufen hat? – Aufstehen!

Drei Hütten bieten in der Thorsmörk Unterkunft und dennoch ist eine Reservierung vor allem an Wochenenden ratsam, weil hier wieder Anschluss an Jeep Pisten und Buslinien besteht und die Gegend als Ausflugsgebiet bei den Isländern zu Recht sehr beliebt ist.

Ich hatte mich für die mittlere, die Langidalur Hütte entschieden, die 75 Schlafplätze und einen geräumigen Speisesaal bietet. In der davor liegenden Husadalur Hütte gibt es sogar ein Restaurant, in dem man die Zielerreichung mit einem Menü feiern könnte. Ich war nach einigen Überlegungen zu faul, um nochmals aufzubrechen und verbrauchte lieber die letzten Vorräte im Gespräch mit den glücklichen Mitwanderern, die mich während der vergangenen Tage immer wieder begleitet hatten.

Für mich war der Trail an dieser Stelle zu Ende, was ich im Rückblick bedaure. Denn die beiden Etappen über die Fimmvörduhals Hütte nach Skogar im Süden sind zwar etwas anspruchsvoller, sollen aber überwältigende Ausblicke auf Gletscher, Wasserfälle und die Küste bieten.

Meine Islandreise war damit aber noch nicht beendet, denn wenn man eine Insel besucht muss man das Meer zumindest gesehen haben.

Nach einem Zwischenstopp in Reykjavik, das nicht all zu viel Interessantes zu bieten hat, begab ich mich auf eine viertägige Rundreise mit dem Linienbus um die im Westen gelegene Halbinsel Snaefellsnes, wo Jules Vernes den Eingang zum Mittelpunkt der Erde vermutete.

Ein wirklich lohnendes Unterfangen, auf das ich aber im Rahmen von „Wege und Ziele“ nicht zu sehr eingehen möchte, wenngleich ich dort natürlich auch noch einige sehr lohnende Tageswanderungen unternommen habe.
Vor allem der Fischerhafen Stykkisholmur und seine Umgebung haben es mir sehr angetan und die Wanderungen dort an der Küste und im Hinterland von Grundarfjördur haben mir ein ganz anderes und genauso schönes Island gezeigt, wie das Hochland. Jedenfalls ein weiterer guter Tipp für Wanderer.

Zusammenfassung:

Island ist für Wanderfreunde ein Traumland. Eine hervorragende Infrastruktur, wo auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln vieles zuverlässig erreichbar ist, ausgesprochen freundliche und hilfsbereite Menschen, auf deren Auskünfte im allgemeinen Verlass war und vielfältige, kontrastreiche und faszinierende Landschaften.

Kein Land für einfachen Massentourismus. Dafür ist es zu rauh und einsam und als Insel, dazu noch in Skandinavien, natürlich auch nicht billig. Aber wenn man wetterfest ist und seine Ansprüche auch mal zurückschrauben kann, ist ein Besuch uneingeschränkt zu empfehlen.

Weitere Auskünfte erteile ich auf Anfrage gern, bei Interesse auch den Link zu den eingestellten Fotos.
Eberhard Pfaus - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Fotos: Eberhard Pfaus

Blonde SchönheitLinienbus nach LandmannalaugarAusblick zum Frosta-Vatn„Basecamp“ LandmannalaugarEingang nach „Modor“?LiparitbergeHexenküche: Solfataren am WegesrandDer erste Anstieg ist geschafft: Blick zurück vom BrennisteinsaldaHrafntinnusker-Hütte mit Blick zum MyrdalsjökullAusblick vom SödullWeite Schneefelder sind zu querenBrotzeit vor dem Abstieg zum AlftavatnGrüne Oase mit VulkanWollgras„Erfrischende“ BachquerungIslandpferde in der Lavawüste EmstrurMarkarfljots-CanyonVulkankegel Hattfell - der „Hutberg“Sandra nach der Überquerung des Fremri-EmstruáZiel erreicht! ThorsmörkMystisches SnaefellsnesKirkjufell - der „Kirchberg“ bei Grundarfjördur aus Millionen Jahren alten LavaschichtenFischereihafen StykkisholmurPapageientaucher Fischereihafen Stykkisholmur Kirkjufell - der „Kirchberg“ bei Grundarfjördur aus Millionen Jahren alten Lavaschichten
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