SCHWEDEN - WEGE 1999

Kvikkjokk Fjällstation am Sarekgebirge. Das Ende des Kungsleden - Nord und der Anfang des Pad-jelantaleden.

Kungsleden und Padjelantaleden vom 25.7. bis 14.8.1999

Zu Fuß und mit Zelt

18 Tage, 128 Gehstunden, 11 670 Hm Aufstieg, 444 km Wege, = 7,10 Stunden und 24,66 km proTag, 10 Zeltnächte Wetter selten sonnig, oft regnerisch, win-dig, kalt. Bei Wind und Regen keine Mückenplage

Teil 1: Kungsleden Nord, Königsweg von Abisko nach Kvikkjokk

25.7. bis 2.8., mit Abstecher zum höchsten Berg Schwedens, dem Kebnekaise 2117 m bei Schneesturm, und zum Aussichtsberg Skierfe 1179 m bei Sonne.

9 Tage, 65 Gehstunden, 5 940 m Aufstieg, 220 km Weg, 5 Zeltnächte

Topographische Karten BD 6, 8, 10, 1:100 000

Teil 2: Padjelantaleden - Weg durch den Padjelanta-Nationalpark

4.8. bis 9.8., von Kvikkjokk nach Ritsem

5 Tage, 37 Gehstunden, 2 535 m Aufstieg, 140 km Weg, 2 Zeltnächte

Topographische Karte BD 10, 1:100 000

9.8. bis 11.8., Busfahrt nach Jokkmokk, Besuch des Fjäll- und Samemuseums "Ajtte", Busfahrt nach Ammarnäs

Teil 3: Kungsleden Süd, Königsweg von Ammarnäs nach Hemavan

11. 8. bis 14.8., über den Berg Sytertoppen 1767 m bei Sonne und Sicht

4 Tage, 26 Gehstunden, 3 195 m Aufstieg, 84 km Weg, 3 Zeltnächte

Topographische Karte AC 2, 1:100 000

(Redaktion: Der nachfolgende Wanderbericht bezieht sich nur auf Teil 1.)

Rückreise:

Ab Hemavan über Norwegen mit Bus und Bahn, mit Aufenthalten in Mo di Rana, Trondheim und Oslo nach Stockholm. Mit Bahn nach Kopenhagen, im Schlafwagen nach München, und nach Garmisch-Partenkirchen, 3930 km.

Ausrüstung:

Rucksack Macpac, Zelt Alegra, Stiefel Salomon Goretex, Schlafsack Ajungilak 1400 g, Gehstecken Leki mit schrägem Griff, Mückenabwehrmittel "Autan" Spray und Stift, topographische Karten 1:100 000: Fjällkartan BD 6, 8, 10, AC 2

Schwierigkeiten:

Leichte und gut beschilderte Wanderwege mit wenig Steigungen. Weglose Gipfel mit mühsamen Blockkaren, oft mit rutschigem Gestein, Rest-Schneefelder gut zu begehen. Wenige ungefährliche Bachquerungen im August 1999.

Kosten:

Hütten mit STF- oder DJH-Ausweis ca. 36 - 46 DM pro Person und Nacht im Zimmerlager mit Küchenbenützung, Essraum, Heizung, Trockenraum. Reinigung durch die Benützer, Kasse durch Hüttenwart, ohne Mitgliedschaft ca. 25 % teurer.

Zeltplatz bei Hütte mit Küchenbenützung:

ca. 10 DM p. P. Tagesbenützung von Küche und Essraum: ca. 6 DM p. P.

Boot-Transfer: Sechs MotorbootÜberfahrten für 12 bis 30 DM. Ruderboote lagen kostenlos bereit, wurden kaum benutzt.

Anreise:

Mit Bahn-Schlafwagen nach Kopenhagen, auf Fährschiff nach Malmö, mit Bahn nach Stockholm, im Nachtzug nach Abisko, 3320 km, 41:30 Std. Reisezeit. Geld-Umrechnung 1999: 10 DM = 42,39 Skr, 10 Skr = 2,36 DM

Kungsleden

Der „Königspfad“ ist Schwedens legendärer Fernwander- und Skitourenweg durch die nördliche Fjällregion, er ist 440 km lang. Das Kahlgebirge gehört zur Kaledonischen Gebirgskette und wurde vor 300 Mill. Jahren aufgefaltet. In den Eiszeiten schliffen die Gletscher große Täler heraus, nach der Eisschmelze blieb ein ausgedehntes Gebirge mit großen Seen und einer Weidefläche für Rentiere mit botanischen Raritäten. Am Kungsleden liegen im Abstand von 10 bis 20 km die unbewirtschafteten Fjällhütten mit 20 bis 80 Schlafplätzen, mit Kochgelegen-heit für Selbstversorger, etwa jede 2. Hütte mit Einkauf von Lebensmitteln. Vier Fjällstationen am Weg sind hotelähnlich ausgebaut.

Sa., 24.7.99, 11.20 Uhr

Ankunft in Abisko-Touriststation. Große neue Anlage, einfache Zimmer, Zeltplatz, Ferienhäuser, Info, Einkauf. Mittagessen (Lunch) reichlich vom Büffet, 65 skr (15.34 DM). Suchen schönen Zeltplatz, statt 80 skr zahlen wir mit DJH-Ausweis nur 50 skr (11,80 DM). Nachts Regenschauer. Kungsleden Nord: Von Abisko nach Kvikkjokk

So., 25.7.99, 1. Tag, wolkig, 12° C

Abisko-Touriststation. 9.36 h, regnerisch. In Überhose, Anorak, aufgelegtem Poncho gehen wir zum Eingangstor "Kungsleden", Eintrag im Begeherbuch. Be-ginn auf breitem Weg im Birkengebüsch, dann der erste "Laufsteg", ein Bretter-weg über Tümpel hinweg, und die erste ordentliche Hängebrücke, und wir sehen die ersten Backpacker, Trekker, Hiker, also gestiefelte Menschen mit großem Rucksack, auch Deutsche sind darunter. Der übliche Gruß ist ein kurzes "Hej". Über Waldberge zu Flüssen mit schönsten Biwakplätzen. Mittagsrast bei Sa-menkoten an Seeufer. 16.10 h sind wir an der ersten Hütte, Abiskojaurestug-orna. Wir sind gespannt darauf, sie liegt schön an einem See mit Badestrand, hat Einkauf und ein Nottelefon wie alle Hütten. Die junge Hüttenwartin begrüßt die Ankommenden, erklärt den Umgang mit Trinkwasser, Abwasser, Reinigung. Die Gebühren: Nichtmitglieder 245 Skr (57 DM), Mitglieder 195 Skr (46 DM), Camping 70 / 40 Skr (16,50 / 9.50 DM), Tagesgebühr 25 Skr (5,90 DM) pro Per-son. 6 Leute sind hier, 12 kommen dazu. Darunter eine Gruppe aus der Schweiz, der wir in der Folgezeit öfter begegnen. Wir gehen weiter bis 17.15 h,nehmen Wasser aus dem Bach, zelten abseits sehr schön auf einem Hügel mit Birken, weichem Gestrüpp und Moos. Abends Regen, nachts Dauerregen, ab 23 h ist es dunkel, ab 2 h schon wieder hell! Ein Vorzug, hier gibt es weder Schne-cken noch Ameisen!

6:00 Std., 15 km, + 220 m, - 98 m (Die Stundenangaben sind unsere reine Geh-zeit, die km Angaben sind nach Karte ermittelt, + = Aufstieg, - = Abstieg in Hö-henmeter)

Mo., 26.7.99, 2. Tag, bewölkt, windig, 8° C

Nach 20 Min. Gehzeit kommen wir zu einem Durchgang in einem Drahtzaun mit dem Schild: Abisko Nationalpark! Und zu vorbereiteten Zeltplätzen außerhalb des Zaunes! Wir erkennen, daß wir ahnungslos im Nationalheiligtum mit absolu-tem Zeltverbot gezeltet haben! Deshalb beschimpft uns also der Führer einer Gruppe erbost. Aufstieg zu Hochebene mit großem See auf 715 m unter tief hängender Wolkendecke, die Berggipfel sind frisch angeschneit, es sind keine Fische zu sehen in den Seen und Bächen. Einige Hubschrauber überfliegen uns, Gruppen von Touristen gehen in beide Richtungen. Um 13.47 h sind wir an einer Motorboot-Anlegestelle mit Fahrplan und Telefon. Gerade kommt das Mo-torboot, 6 Leute steigen ein. Wir gehen natürlich die 7 km schön am Seeufer entlang zur nächsten Hütte; in Rentier-Weiden mit spärlichem Gras und sogar vereinzelten Blumen kommen wir um 15.47 h nach Alesjaurestugorna. Mehrere Hütten, eine Hütte mit Einkauf und Bistro und Tagesraum mit Feuer im Kamin. Wir kaufen ein, bestellen Hotdogs, Kaffee, Tee. Die Wirtin ist seit Mai hier bei andauernd schlechtem Wetter. Wir gehen noch 1:53 Std. weiter, zelten dann windgeschützt auf 810 m an einer Felswand mit Bach. Eiskalte Nacht.

7:11 Std., 26 km, + 605 m, - 305 m

Di., 27.7.99, 3. Tag, bewölkt, regnerisch, kalter Wind

Durch schönes Trogtal mit Blumenwiesen bergauf, über eine Hängebrücke zur Hütte Tjäktjastugan. Wir wärmen uns in der geheizten Stube, machen uns eine Suppe, Gebühr 50 Skr. Die Wartin erklärt uns, dies ist die neueste Hütte am Weg, gut eingerichtet mit 4 Schlafräumen, die Matratzen sind 120 cm breit, und großem Tagesraum mit 2 Küchen. In 0:52 Std. gehen wir im kahlen Hochtal zum höchsten Punkt des nördlichen Kungsleden, dem Tjäktjapasset, 1140 m. Ich steige weiter zu einem Gipfel 1205 m hoch, habe gute Sicht voraus und zurück, sehe Rentierspuren. Das Wetter wird regnerisch und stürmisch. Abstieg im riesi-gen Trogtal und in Tundra mit viel Gestein zur Sälkastugorna, 835 m. Begrü-ßung durch den Wart, eine Hütte mit Einkauf, drei Schlafhütten mit Küchen. Ich möchte hier übernachten und sehen, wie es in den Hütten so zugeht. Wir kaufen ein, bekommen einen Hüttenraum zugewiesen zum Schlafen und Kochen. Wir erkunden die Umgebung, entdecken eine Rentierherde grasend am Gegenufer eines Flusses, die kapitalen Rene rankeln mit den Geweihen, wir sind begeis-tert. Zurück zur Hütte, neun Zelte stehen im Umfeld, die Zeltenden dürfen in der Hütte kochen und essen, das geht bis 22.30 h. Unangenehm ist der Gasgeruch im Wohn- und Schlafraum, die neueren Hütten am Weg haben getrennte Räu-me. Um 22 h kommen noch zwei erschöpfte Trekker an. Hüttengebühr 195 Skr p. P.

6:05 Std., 20 km, + 580 m, - 555 m

Mi., 28.7.99, 4. Tag, regnerisch bei 6° C, die Berge angeschneit

Die empfohlene Besteigung des Aussichtsberges Sälka ist nicht möglich wegen Schlechtwetter. In Überhose und Anorak gehen wir unter etwa 50 Trekkern im Rentier-Weidegebiet weiter Richtung Süden. In einer Rasthütte treffen wir die muntere Mädchengruppe aus dem Zug nach Abisko wieder! Wir biegen um 12.19 h ab vom Kungsleden, steigen am Singijohka-Bach hinauf in das schöne Hochtal Singivaggi mit See. Stellen das Zelt in den Windschutz eines Steinwal-les auf 985 m, deponieren übrige Ausrüstung. Ab 15.32 h Aufstieg zum höchsten Berg Schwedens, dem Kebnekaise, 2117 m. Weglos in Heide, dann mühsam in rutschigem Blockwerk bergauf. Über den Bach und jetzt auf Schnee gut hinauf, leider bei Schneeschauer. Lange in Block-kar zu einem Joch auf 1525 m mit dem Normalweg. Anfangs ist der gute Steig und die Markierung im Blockwerk noch zu sehen, mit der Höhe nimmt der Schneesturm jedoch zu und ab 1800 m liegt eine geschlossene Schneedecke. Der Weg und die Markierungen sind nicht mehr auszumachen, dazu ist keine Sicht nach oben. Umkehr bei 1840 m Höhe, es wären nur noch 270 Hm. Ab-stieg, wir sind um 20.50 h zurück am Zelt nach 5:18 Std. Power ohne Pause. Ein böiger Sturm jagt Regenschauer übers Land.

8:55 Std., 23 km, + 1255 m, - 1105 m

Do.,29.7.99, 5. Tag, Schneeregen, Neuschnee bis 400 m herab

Abstieg auf rutschigem Blockwerk, bei einem Rentiergehege biegen wir auf ei-nen deutlichen Weg ein. Es geht ständig aufwärts bis 990 m mit großartigem Ausblick. Ein Blick in die Karte: ätsch, wir sind falsch gegangen! Also Richtungs-änderung und weglos nach West zur Singistugorna. Pause in einer der Hütten zum Kleidertrocknen und Essen, 50 Skr. Die Hälfte der etwa 50 Begeher pro Tag biegt hier ab und geht über die Kebnekaise Fjällstation zum Ort Nikkaluokta mit Straße und Bus. Wir bleiben auf dem Kungsleden, gehen in einem Flusstal mit Erlen, Weiden, Wacholder, bei Wind und Regenschauern abwärts zu einer Hängebrücke. Hier beginnt die Zone des Birkenwaldes. Auf Rentierspuren zur Kaitumjaurestugorna. Schön gelegen über einem See, ein markierter Weg führt zum Hüttenberg Sánjarcohkka, 1580 m. Einkauf, Übernachtung mit 10 Leuten, 4 Zelte stehen neben der Hütte.

6:48 Std., 22 km, + 290 m, - 665 m

Fr., 30.7.99, 6. Tag, Regenschauer, Wind, kalt

In Birkenwald zum Berg Livamtjakka, 1366 m, 2 h. Abstieg zu See mit der Hütte Tesajaurestugorna. Zwei Ruderboote liegen am Ufer bereit. Der freundliche Hüt-tenwart bietet die Überfahrt mit dem Motorboot an zu 50 Skr p. P. Wir müssen warten bis der Sturm etwas nachläßt, dann der Transfer ans Gegenufer. In Bir-kenwald aufwärts bis 880 m, wir finden auf der riesigen Tundrahochfläche ab-seits der Route Abwurfstangen von Rentieren. Abstieg zu See mit der Hütte Va-kkotavare, daneben Straße und Bushalte der Linie Ritsem - Gällivare. Ab 17.10 h mit Bus 30 km am See entlang nach Kebnats zu 28 Skr, Überfahrt mit Motor-schiff für 55 Skr zur Saltoluokta Fjällstation. Das alte gemütliche Haupthaus hat Einkaufsladen und Restaurant, im Nebenhaus sind einfache Zimmer mit Du-sche, es gibt eine Hütte mit Matratzenlager für Trekker, das Servicehaus hat Sauna, Waschmaschine, Trockenraum. Wir nehmen ein Zimmer im Nebenhaus, nützen die Waschmaschine, nehmen ein feines Abendessen im Speisesaal, dem Matsaal ein.

7:35 Std., 22 km, 30 km Bus, + 700 m, - 900 m

Sa., 31.7.99, 7. Tag, heiter bei 8° C

Am Frühstücksbüffet greifen wir ausgiebig zu mit 20 anderen Trekkern, schauen dann im Samendorf die Kyrkkata an, eine Kirchenkota 1989 gebaut. Dann berg-auf in Wald mit Birken, Kiefern, Heidelbeeren, ab hier gibt es Ameisen. Oben ab 450 m wieder in Tundra mit Weitblick, Mittagspause auf Hochebene, 700 m, bei Sonne und 21° C. Und schon sind Schwärme von Stechmücken aktiv, Autan hilft. Abstieg zur Sitojaurestugorna, im Birkengebüsch gelegen. Gehen gleich weiter zum Bootstrafik im Samendorf, ein Einheimischer, ein Same fährt uns mit seinem Motorboot über den See nach Svine für 90 Skr. Zwei Deutsche sind da zur Rückfahrt. Man kann hier einen Ballon an einer Fahnenstange hochziehen, um abgeholt zu werden. Wie immer im Birkenwald hinauf auf Tundra-Hochfläche, hier ist sogar ein kleines Schneefeld. Zelten auf 875 m in schönster Umgebung bei Abendsonne und absoluter Ruhe, kein Flieger stört am Himmel.

7:08 Std., 25 km, + 795 m - 465 m

So., 1.8.99, Tag, heiter

Weiter in Heide, ich finde ein großes Rengeweih. In dichtem Birkenwald hinab nach Aktse, Hütte und Bauernhof am See Laitaure. Schenke dem erfreuten Wart das Rengeweih. Wir wollen einen Gipfel besteigen, können unser Gepäck im Holzlager deponieren. Kurzer steiler Aufstieg von 2 Stunden zum Gipfel des Ski-erfe, 1179 m. Großartige Aussicht auf das Rapadalen-Flusstal mit Delta, und fantastischer Blick ins Sarek-Gebirge. Überaus begeistert steigen wir auf dem Felsgipfel herum, treffen sechs Leute. Zurück nach Aktse und weiter zur Boot-Anlegestelle am Ufer. Zwei Trekker kommen angerudert, es war anstrengend bei starkem Seitenwind, sie haben sich vorgenommen über jeden See am Weg zu rudern. Wären hier jetzt alle drei Ruderboote am Ufer, müssten sie eines im Schlepp zurückbringen, also dreimal über den ziemlich breiten See rudern. Am Kungsleden liegen an jedem See kostenlos drei Ruderboote bereit zur Über-fahrt, nur die Regeln müssen eingehalten werden, an jedem Ufer muß immer mindestens ein Boot liegen. Wir warten lieber auf das Motorboot, es prescht da-her, der Fahrer ruft uns von Weitem zu: "cam back" und bringt mit Vollgas erst 4 Trekker flussauf ins Sarek. Wieder am Steg nimmt er ein größeres Boot, kassiert von uns 160 Skr und braust mit einer Riesenbugwelle ans Südufer. Hier warten acht ärgerliche Trekker anscheinend schon länger auf das laut Fahrplan sehr verspätete Boot. Wir sahen es vom Berg Skierfe, der Bootfahrer war an diesem Tag pausenlos beschäftigt mit Transferfahrten auf dem großen See, die Dicke seiner Geldtasche war beachtlich. Wir gehen im Birkenwald an den Gegenan-stieg, zelten auf 755 m bei einsetzendem Regen mit Ausblick ins nächste Tal.

7:42 Std., 19 km, + 1165 m, - 1285 m

Mo., 2.8.99, Tag, wolkig

Der Abstieg in Tundra, dann lange in schönem Wald mit Stechmückenplage und 35 Leuten im Gegen-verkehr zu See und Partestugan. Wir entde-cken einen Badesteg und gehen sofort ins Wasser, endlich mal baden, immerhin 15° C warmes Wasser. Wir machen Esspause im Tagesraum, der Wart spricht deutsch. Weiter und lange im Wald nach Kvikkjokk Fjällsta-tion. Mehrere Holzhäu-ser, Einkauf, einfache Zimmer, Tagesraum, abends einfaches Res-taurant, Waschmaschi-ne und Trockenraum. Wir bleiben für 2 Näch-te, mit DJH-Ausweis nur 36 Skr p. P. (8,50 DM). Ende des Kungsleden-Nord.

7:31 Std., 27 km, + 330 m, - 775 m

Di., 3.8.99, heiter, wolkig

Ruhetag, Bummel im weit verstreuten Dorf mit wenigen Häusern. Abends trifft eine Gruppe junger Schweizer ein, eines der Mädchen berichtet uns, dass sie hier am Ziel sind und von Kiruna wieder abfliegen nach Zürich. Sie sind ab Abis-ko ohne Zeltausrüstung von Hütte zu Hütte gegangen, haben nur einmal eine überfüllte Hütte angetroffen und auf dem Fußboden geschlafen. Es hat allen sehr gut gefallen.

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