Tag 9 Göttingen - Duderstadt

Asphaltanteil: 40 Prozent

Männer-Wechsel: In meine zweite Wanderwoche starte ich nun mit Carschtie. Hans bringt uns noch an den Stadtrand von Göttingen, dann reist er ab und ich laufe mit "Mann Nr. 2" gen Duderstadt.

Zunächst geht es durch den Stadtwald von Göttingen - ein wahres Jogger-Eldorado. Vorbei an Bismarckturm und Gutshof-Ruine geht es auf dem sehr gut (bis zum Ziel) markierten E6 und zeitgleich auch Eichsfelder Weg Richtung Mackenrode. Leider führt die neue Variante des E6 nicht mehr durch den Ort, doch das bemerken wir etwas zu spät. Wir laufen sehr viel auf Forstautobahnen und asphaltierten Wegen. Und das trotz neuer Route ????. Anfangs ist der Weg noch vom DAV markiert, dann vom Harzklub - und zwar so wunderbar, dass fast auf eine Wanderkarte verzichtet werden könnte (Wollen wir natürlich nicht ????). 

Kurz vor Sattenhausen sehen wir einen Mann am Wegesrand "Dinge" pflücken und essen. Was tut er da? Schnell kommen wir mit dem barfüßigen Mittvierziger ins Gespräch und erhalten eine spannende Kräuterkundestunde. Selbstverständlich mit Verkostung. Govinda Hohmann ist bekannt in der Gegend - als Aussteiger. Seit Jahren lebt er in freier Natur ... Nur im Moment hat er ein Zimmer in Sattenhausen ...

Weiter geht's auf Asphalt ... Wir weichen teilweise auf die Fahrspuren im Feld aus.  In Himmigerode machen wir eine Pause. 

Immer wieder erfreuen wir uns am blühenden und duftenden Bärlauch, den vielen blühenden Obstbäumen am Weg.

Kurz vorm Ziel lockt der Christus-König-Turm auf dem Euzenberg zum Besteigen. Wir schauen zurück auf den heutigen Weg, und voraus - auf den Harz. Dann sind es nur noch 3 km bis Duderstadt. Sie nennt sich eine Stadt mit Charme. Ist sie. Eindrucksvolle (!) Fachwerkhäuser, eine autofreie Innenstadt mit freigelegtem Bachlauf, viele spannende Denkmäler bzw Skulpturen, viele Cafés und Restaurants mit Außenbereichen ... eine belebte, wunderschöne moderne Mittelalterstadt. 

Wir finden hier im Zentrum eine angenehme Unterkunft im Hotel "Budapest". Obwohl Sonntag Abend, ist die Gaststätte sehr gut besucht. Das spricht fürs Haus ... wovon wir uns überzeugen können. Sehr aufmerksames Personal. Bei einem Glas ungarischem Wein klingt dieser Tag wundervoll aus.

30.45 km
991.84 m
1052.98 m
171.85 m
438.30 m
Ab in den Norden ... von der Wartburg auf dem E6 an die Ostsee
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