11. Etappe von Geyer bis Annaberg

Die Sonne lacht. Entlang am Rand der Binge bekommen wir nochmal einen imposanten Eindruck von diesem einstigen Bergwerk.

Über angenehme Feldwege mit schönen Ausblicken geht es Richtung Tanneberg. Unterwegs erreichen wir den Mittelpunkt des Erzgebirgskreises. Er ist nicht zu übersehen: Eine große Tafel weist auf ihn hin.

Wenig später überrascht uns das Örtchen Tannenberg. Hier entdecken wir den eindrucksvollen Paßklausenturm, der vermutlich bereits aus Barbarossas Zeiten stammt und der letzte erhaltene Bestandteil einer Wasserburganlage ist, die wohl  zum Schutz der vorbeiführenden Straße erbaut worden ist.

Auch Rittergut und Hutzenhaisel sind hier zu sehen (www.kulturmeile-geyer-tannenberg.de).

Aus Tannenberg heraus geht Hügel an …  und schnell bieten sich wieder Erzgebirgspanoramen. Teilweise auf einem Feld-Platten-Weg geht es gemütlich Richtung Annaberg-Bucholz. Leider ist unterwegs im Naturschutzzentrum niemand anzutreffen. So hole ich mir drei Kilometer weiter am Ortseingang von Annaberg einen Stempel beim Verein „Markus Röhling Treibeschacht“ Frohnau, einem Besucherbergwerk und Denkmalkomplex „hinter dem Schreckenberg“ vom Ende des 18. Jahrhunderts mit Huthaus, Bergschmiede, Kohlenschuppen, Pulverhäuschen und Pferdegöpel (www.markus-roehling.com). Es ist Betrieb an diesem beliebten Ausflugsziel, naja, ist ja auch Ostersonntag. Für uns bedeutet es allerdings das Ende unserer Tour. Denn von Annaberg geht es nun mit dem Zug zurück nach Freiberg. Nur noch wenige 100 Meter sind es von hier zum oberen Bahnhof. Der Weg (nun nur noch Straße) führt uns vorbei am technischen Museum „Frohnauer Hammer“, auch hier ist Betrieb. Wir heben uns die Besichtigung für ein anderes Mal auf.

EB - Freundschaftsweg Eisenach Budapest: Deutschland
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