Alpenüberquerung L1

Dem begeisterten Alpenwanderer fallen sicher auf Anhieb eine Handvoll Alpenüberquerungen ein. Die bekanntesten darunter sind sicherlich die Wege der Via-Alpina, der E 5 der der Traumpfad München - Venedig.

Von den bereits beschrieben Wegen sagte jedoch unserem Netzwerker Hans Losse keiner so recht zu und so plante er gemeinsam mit seinem Sohn 1989 kurzerhand seine ganz eigene Alpenüberquerung. Diese sollte für den echten alpinen Charakter durch die Zentralalpen führen. Dazu gehörte auch, dass ein Verlauf entlang von Straßen oder das Benutzen von Seilbahnen oder gar Bussen und Bahnen zum Überwinden unattraktive oder nicht begehbaren Wegstrecken vermieden werden sollte. Andererseits sollte er auch für den Weitwanderer gefahrlos begehbar sein.

Schließlich entschieden sie sich für die Routenführung von Garmisch nach Brescia. Der Weg führt mehrfach über 3.000 m und bietet damit ausreichend Alpenfeeling. Er ist frei von Straßen, enthält aber auch keine Kletterstellen. Die Gletscher werden problemlos am Rande gequert. Zu seiner Bewältigung werden auch den geübten Weitwanderer etwa dreißig Etappen benötigt.

Der L1 (so nannten Hans Losse und sein Sohn scherzhaft ihren Weg) ist kein klassischer Weitwanderweg mit einer einheitlicher Markierung. Er führt entlang von bestehenden Wegen und muss durch den Wanderer anhand der nachfolgenden Beschreibung und unter Verwendung von Karten selbst gefunden werden.

 

1. Etappe
Von Garmisch-Partenkirchen zum Kreuzeckhaus 9,6 km

Diesen knapp dreistündigen Anstieg sollte man noch am Anreisetag bewältigen.

Kompasskarte Nr. 25, 1:50.000

 

StationHöheregionaler Weg

Bahnhof Garmisch-Partenkirchen

708 m

 

Eisstadion

708 m

K 3

Wellenbad

708 m

K 3

Kochelbergalm

870 m

K 3

Bayern Haus

1.270 m

K 3

Garmischer Haus

1.320 m

KE

Trögelhütte

1.415 m

KE

Kreuzeckhaus

1.615 m

 

 

2. Etappe
Vom Kreuzeckhaus zur Knorrhütte 14,7 km

Es geht zunächst hinunter ins Reintal und dann steil hinauf zur Knorrhütte.

Kompasskarte Nr. 25, 1:50.000

 

StationHöheregionaler Weg

Kreuzeckhaus

1.651 m

KE 5, 835, Bernadeinweg

Bockhütte

1.200 m

R 2, 801, E4

Angerhütte

1.367 m

801

Knorrhütte

2.051 m

 

 

Etappe 3
Von der Knorrhütte zur Tillfußalm 7,4 km

Am dritten Tag verlassen wir Deutschland und gehen nach Österreich hinein. Es geht fast nur bergab.

Kompasskarte Nr. 25, 1:50.000

 

StationHöheregionaler Weg

Knorrhütte

2.051 m

 

Plattsteig

 

815, 816

Gatterl

2.000 m

816

Feldernjöchl

2.045 m

816

Steinernes Hüttl

1.925 m

816

Tillfußalm

1.382 m

 

 

Etappe 4
Von der Tillfußalm nach Wildermieming 12,6 km

Am vierten Tag wird die Mieminger Kette überquert.

Kompasskarte Nr. 25, 1:50.000

 

StationHöheregionaler Weg

Tillfußalm

1.382m

811

Niedere Munde

2.059m

811, 32

Alplhaus

1.504m

31

Wildermieming

852m

 

 

Etappe 5
Von Wildermieming zur Dortmunder Hütte 26,9 km

Zu dieser längeren Wanderung mit Überschreitung des Pirchkogels sollte man sehr früh aufbrechen. Wem diese Etappe zu lang ist, der sollte sie in Stams unterbrechen. Wenn man Stams nach 11.00 Uhr erreicht, sollte man dort bleiben. Eventuell kann man noch auf der Stamser Alm übernachten; bitte telefonisch anfragen. Danach gibt es bis zur Dortmunder Hütte keine Übernachtungsmöglichkeit mehr.

Kompasskarte Nr. 35, 1:50.000 

 

StationHöheregionaler Weg

Wildermieming

872 m

Wanderweg

Brente

846 m

Wanderweg

Affenhausen

846 m

Überquer. Fernstraße 189, 6A

Nothelferkapelle

840 m

Wiesenwanderweg

Untermieming

803 m

2, Hängebrücke über Inn, Wanderw.,

   

Unterquerung A 12, E60, Wanderw.

Stams

672 m

4

Hauland

914 m

7

Mais

1.500 m

10, 7, 152

Stamser Alm

1.858 m

10

Bärlehnkreuz

2.104 m

10

Pirchkogl

2.828 m

10, 151, 148

Dortmunder Hütte

1.949 m

 

 

Etappe 6
Von der Dortmunder Hütte zur Schweinfurter Hütte 10,0 km

Auf dieser Wanderung darf man am Südende des Stausees den Linksabzweig nicht verpassen, sonst steigt man zur Sulzkogel an.

Kompasskarte Nr. 35, 1:50.000

 

StationHöheregionaler Weg

Dortmunder Hütte

1.949 m

146

Stausee

2.400 m

146

Finstertaler Scharte

2.779 m

146, Gubener Weg

Schweinfurter Hütte

2.034 m

 

 

Etappe 7
Von der Schweinfurter Hütte zur Winnebachseehütte 10,4 km

Ein bequemer Wandertag durch den Südteil der Stubaier Alpen.

Kompasskarte Nr. 43, 1:50.000

 

StationHöheregionaler Weg

Schweinfurter Hütte

2.034 m

142, 145, Gubener Weg

Zwieselbachjoch

2.870 m

142

Winnebachseehütte

2.362 m

 

 

Etappe 8
Von der Winnebachseehütte zur Amberger Hütte 10,5 km

Nach Tagen endlich wieder einmal ein Dorf (Gries), wo die Proviantvorräte ergänzt werden können.

Kompasskarte Nr. 43, 1:50.000

 

StationHöheregionaler Weg

Winnebachseehütte

2.362 m

141

Winnebach

1.692 m

141

Gries

1.572 m

131

Vordere Sulztalalm

1.915 m

131

Amberger Hütte

2.135 m

 

 

Etappe 9
Von der Amberger Hütte nach Zwieselstein 18,6 km

Heute wird das erste größere Schneefeld gequert.

Kompasskarte Nr. 43, 1:50.000

 

StationHöheregionaler Weg

Amberger Hütte

2.135 m

137

Lausbühel

2.155 m

137

Atterkar Joch

2.970 m

137

Kaiserbergalm

2.015 m

137

Alpenruhe

1.400 m

7

Sölden

1.367 m

5

Zwieselstein

1.450 m

 

 

Etappe 10
Vom Zwieselstein zum Ramolhaus 17,6 km

Dieser Aufstieg führt zur höchstgelegenen Hütte der Tour.

Kompasskarte Nr. 43, 1:50.000

 

StationHöheregionaler Weg

Zwieselstein

1.450 m

30

Lenzeralm

1.896 m

30

Nedersee

2.441 m

40

Soomsee

2,550 m

38

Küppelehütte

2.303 m

Zentralalpenweg, 02, 902, 37, Ötztaler Jungschützenw.

Ramolhaus

3.006 m

 

 

Etappe 11
Vom Ramolhaus nach Vent 7,5 km

Der Alpenhauptkamm wird überschritten.

Kompasskarte Nr. 43, 1:50.000

 

StationHöheregionaler Weg

Ramolhaus

3.006 m

Alpiner Steig 902

Ramoljoch

3.186 m

902

Ramolalm

2.318 m

902

Vent

1.896 m

 

 

Etappe 12
Von Vent zur Schönen Aussicht 15,0 km

Jetzt geht es von Österreich nach Italien.

Kompasskarte Nr. 43, 1:50.000

 

StationHöheregionaler Weg

Vent

1.896 m

902

Rofenhöfe

2.014 m

902

Hochjoch-Hospiz

2.412 m

Alpiner Steig

Zollhütte

2,861 m

Alpiner Steig

Schöne Aussicht

2.842 m

 

 

Etappe 13
Von der Schönen Aussicht nach Schlanders 24,9 km

Ein sehr langer und ermüdender Abstieg.

Kompasskarte Nr. 42, 1:50.000

 

StationHöheregionaler Weg

Schöne Aussicht

2.842 m

3

Sporthotel Kurzras

2.011 m

13 A, 8

Gerstgraser Berghütte

2.250 m

6

Schwarze Lacke

2.500 m

4

Kalberhütte

2.175 m

4

Schlanders

721 m

 

 

Etappe 14
Von Schlanders zum Stallwiesenhof 17,6 km

Aus dem tiefen Vintschgau geht es wieder hoch hinauf zum Höhenweg über dem Martelltal.

Kompasskarte Nr. 42, 1:50.000

 

StationHöheregionaler Weg

Schlanders

721 m

   Überquer. Fernstraße 38, Dorfstraße, Wanderw.

Göflan

 

1,2,3

Vernatsch

1.200 m

3

Göflaner Alm

1.826 m

0,125

Göflander Schartl

2.404 m

3

Saugwies

2.000 m

15

Stallwies

1.950 m

 

 

Etappe 15
Stallwiesenhof zur Marteller Hütte 13,7 km

Vom Stilser Nationalpark geht es auf der Höhe 2.000 m in die Ortlergruppe hinein.

Kompasskarte Nr. 43, 1:50.000

 

StationHöheregionaler Weg

Stallwiesenhof

1.950 m

8

Schluderalm

2.005 m

8

Hirtenhütte

2.049 m

8

Lyfialm

2.165 m

6

Enzianalm

2.061 m

151

Zufallhütte

2.265 m

103

Marteller Hütte

2.610 m

 

 

Etappe 16
Von der Marteller Hütte nach Pèio 17,7 km

Der deutschsprachige Teil Oberitaliens liegt hinter uns.

Kompasskarte Nr. 72, 1:50.000

 

StationHöheregionaler Weg

Marteller Hütte

2.610 m

103

La Forcola

3.032 m

103

Rifugio Guido Larcher al Cevedale

2.607 m

102

pian Venezia

2.280 m 

127

Pèio

1.579 m

 

 

Etappe 17
Von Pèio zum Rifugio A. Bozzi 13,6 km

Es geht durch ein unbesiedeltes Gebiet, das im 1. Weltkrieg heftig umkämpft wurde.

Kompasskarte Nr. 72 und 71, 1:50.000

 

StationHöheregionaler Weg

Pèio

1.579 m

  105, Höhenweg

Val Taviela (Bachüberquerung)

 

Höhenweg, 124

Rifugio Fontanino

1.700 m

Bergpfad

Malga Cellentino

2.000 m

Bergpfad, 111

Forcellina di Montozzo

2.613 m

111

Rifugio A. Bozzi al Montozzo

2.478 m

 

 

Etappe 18
Vom Rifugio A. Bozzi nach Temù 15,7 km

Bevor es indie Adamello-Gruppe hineingeht, wandern wir durch das belebte Tal des Narcanello.

Kompasskarte Nr. 71, 1:50.000

 

StationHöheregionaler Weg

Refugio A. Bozzi al Montozzo

2.478 m

  2, Alta Via Camuna

Ponte di Legno

1.257 m

10

Temù

1.155 m

 

 

Etappe 19
Von Temù zum Refugio Garibaldi 13,7 km

Auf diesem Anstieg über knapp 1.400 Höhenmeter werden zwei großartige Stauseen passiert.

Kompasskarte Nr. 71, 1:50.000

 

StationHöheregionaler Weg

Temù

1.155 m

11

Lago d`Avio

1.900 m

11

Lago Benedetto

1.929 m

11

Refugio Garibaldi

2.553 m

 

 

Etappe 20
Vom Refugio Garibaldi zum Refugio Tonolini 8,3 km

Die erste Etappe auf diesem sehr schönen Höhenweg durch die Adamello-Gruppe.

Kompasskarte Nr. 71, 1:50.000

 

StationHöheregionaler Weg

Refugio Garibaldi

2.553 m

Sentiero Adamello, 1

Passo di Premassone

2.923 m

1

Lago Premassone

2.719 m

1

Rifugio Tonolini

2.450 m

 

 

Etappe 21
Vom Refugio Tonolini zum Rifugio Prudenzini 10,3 km

Der Weg über den Passo del Miller ist etwas anstrengend wenngleich sehr schön.

Kompasskarte Nr. 71, 1:50.000

 

StationHöheregionaler Weg

Rifugio Tonolini

2.450 m

Sentiero Adamello, 1

Lago Baitone

2.281 m

1

Passo del Gatto

2.103 m

1

Rifugio Gnutti

2.166 m

1

Passo del Miller

2.826 m

1

Rifugio Paolo Prudenzini

2.225 m

 

 

Etappe 22
Vom Rifugio Prudenzini zum Rifugio Città di Lissone 7,8 km

Wieder geht es etwas mühsam über eien Paß.

Kompasskarte Nr. 71, 1:50.000

 

StationHöheregionaler Weg

Rifugio Prudenzini

2.225 m

1

Passo di Poia

2.775 m

1

Il Cuel del Manzoler

2.180 m

1

Rifugio Città di Lissone

2.017 m

 

 

Etappe 23
Vom Rifugio Città di Lissone zum Rifugio Maria e Franco Lomini 12,2 km

Auf dieser Etappe verließen wir den Senterino Adamello ein Stück, weil er uns etwas zu gefährlich erschien.

Kompasskarte Nr. 71, 1:50.000

 

StationHöheregionaler Weg

Rifugio Città di Lissone

2.017m

24

Passo di Forcel Rosso

2.601 m

245

Lago di Campo

1.944 m

242

Passo di Campo

2.288 m

1

Rifugio Maria e Franco Lomini

2.574 m

 

 

Etappe 24
Vom Rifugio Maria e Franco Lomini zum Refugio Tita Secchi 15,1 km

Hinter dem Passo Brescia folgt ein steiler Abstieg über den Felsen, der sich aber auch links umgehen läßt.

Kompasskarte Nr. 71, 1:50.000

 

StationHöheregionaler Weg

Rifugio Maria e Franco Lomini

2.574 m

1

Passo Brescia

2.718 m

1

Passo della Rossola

2.372 m

1

Passo di Blumone

2.633 m

1

Rifugio Tita Secchi

2.340 m

 

 

Etappe 25
Vom Refugio Tita Secchi zum Rifugio Basena-Tassara 7,4 km

Nach dem Ende des Sentiero Adamello geht es gemütlich bergab.

Kompasskarte Nr. 103, 1:50.000

 

StationHöheregionaler Weg

Rifugio Tita Secchi

2.340 m

18

Passo di val Fredda

2.338 m

18

Rifugio Basena-Tassara

1.799 m

 

 

Etappe 26
Vom Refugio Basena-Tassara zur Magla Ravenola Vaga 15,3 km

Die markierten und nummerierten Wanderwege liegen nun hinter uns. Wir müssen jetzt sehr umsichtig mit Karte und Kompaß auf Wegen und Pfaden wandern. Am Ende der Etappe müssen wir ein einer Malga (Schutzhütte für Hirten) biwakieren.

Kompasskarte Nr. 103, 1:50.000

 

StationHöheregionaler Weg

Rifugio Basena-Tassara

1.799 m

Pfad

Bazena

1.802 m

Pfad

Ponte di Fontanazza

1.460 m

Pfad

Malga Cogolo

1.543 m

Pfad

Travognoto

1.485 m

Pfad

Case Limen

1.432 m

Pfad

Sesa di Sopra

1.329 m

Pfad

Ponte di Sesa

1.171 m

Pfad

Casina Vecchia

1.428 m

Pfad

Mag. Ravenola Vaga

1.880 m

 

 

Etappe 27
Von der Magla Ravenola Vaga nach Collio 14,2 km

Auf dieser Etappe sind die Wege weder markiert noch nummeriert.

Kompasskarte Nr. 103, 1:50.000

 

StationHöheregionaler Weg

Mag. Ravenola Vaga

1.880 m

Pfad

Monte Dasdana

2.191 m

Pfad nach Süden zum Karrenweg / Karenweg nach Westen

Passo delle Sette Crocette

2.076 m

Pfad nach Süden

Mesole

1.692 m

Pfad

Mesorzo

1.692 m

Dorfstraße oder Pfad südl. der Dorfstraße

Collio

888 m

 

 

Etappe 28
Von Collio nach Ombriano 17,2 km

Man geht auf Forstwegen, Wegen und Pfaden keine Markierung, keine Wegnummern.

Kompasskarte Nr. 103, 1:50.000

 

StationHöheregionaler Weg
Collio 888 m  

Campo di Nasso

1.513 m

Weg

Pian del Bene di Sotto

1.494 m

Serpentinenweg

Ronchio

1.142 m

Weg

Le Piazze

1.231 m

Weg

Rifugio Ca Fiurida (keine Übernachtungsmöglichkeit)

Weg

Lazaretto

1.106 m

Weg

Ombriano

900 m

Übernachtung im Albergeo oder privat

 

Etappe 29
Von Ombriano nach Lumezane 26,0 km

Auf dieser Wanderung nach einem Meßtischblatt kann ein GPS Gerät zur Orientierung helfen.

Karten: Tavernole sul Mella, 1:25.000

             Lumezzane, 1:25.000

StationHöheregionaler Weg

Ombriano

900 m

Weg

Fontana

 

Steig

Fucine

694 m

Steig

Passo della Cavada

1.158 m

Weg

Villa

722m

Wiesenweg

Prati di Feifo

 

Wiesenweg

Lembrio-Tal

537 m

Weg

Navezzole

832 m

Weg

Passata Vallazzo

1.185 m

Weg

Tesa Guizzi

1.352 m

Weg

Corna di Sonclino

1.339 m

Weg

M. Dossone

1.339 m

Weg/betonierter Steig

Lumezzane

535 m

 

 

Etappe 30
Von Lumezane nach Brescia 10,1km

Auch auf der letzten Etappe mau man sehr sorgfältig – am besten mit einjem GPS Gerät – den Weg suchen. Vom Vorort Nave sollte man den Bus zum Bahnhof nehmen

Karten: Lumezzane, 1:25.000

 

StationHöheregionaler Weg

Lumezzane

535 m

Weg

Faidana

411 m

Weg

Baione

484 m

Weg

Roncadure

468 m

Weg

C. Settime

525 m

Weg

Spitzkehre der Fahrstraße

639 m

Weg

V. delle Monache

799 m

Weg

Fratta dell` Erba

560 m

Weg

Piezze

272 m

asphaltierter Weg

Nave

240 m

Weg

 

In diesem Vorort von Brescia endet die Wanderung.

Auf Grund der Länge der Tagesetappen und der zu überwindenden Höhenunterschiede ist der Weg konditionell sehr anspruchsvoll. Auch wenn keine Klettersteige zu überwinden sind, ist der Weg teilweise ausgesetzt und seilversichert. Wer diesen Weg begehen will, sollte unbedingt über Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sowie über alpine Erfahrung verfügen. 

Mitglieder des Deutschen Alpenvereins haben Vorrecht bei der Übernachtung in den Berghütten und Ahlen eine ermäßigte Übernachtungsgebühr.

Auf Grund seines noch geringen Bekanntheitsgrades und seines hohen Anspruches ist der L1 im Gegensatz zu anderen Alpenüberquerungen nur selten begangen. Man kann daher seine Wanderung und die Bergwelt der Alpen in Ruhe geniessen.

Wenn Du nähere Informationen zum L1 haben möchtest, dann kannst Du uns über unser Kontaktformular erreichen und wir stellen dann den Kontakt zu Hans Losse her. Wir und Hans Losse würden uns über Informationen und Berichten von Begehren des L1 freuen.

 

Fotos: Hans Losse

Brescia
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