Durch die Böhmische Schweiz auf dem EB/E3 - 1. Tag von Hrensko nach Vysoka Lipa

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1. Tag von Hrensko nach Vysoka Lipa

Berichterstatter: Christine und Helmi Wimmer (Sonntag, 9. Juni)

Nach dem gemeinsamen Frühstück im Hotel "Jonashof" in Jonsdorf, trennt sich die Spreu vom Weizen. Die zwölf Streckenwanderer/innen verteilen sich in drei Autos. Vorerst geht es nur bis Zittau. Dort wird der dreizehnte aufgeladen, der notfallmäßig heute Morgen um einen schmerzenden Backenzahn erleichtert worden ist. Bald sind wir ennet der Grenze und in der Tschechei.

 Im Hotel "Vysoka Lipa" deponieren wir den Großteil unseres Gepäcks und nach einer Erfrischung steigen wir in unsere Wagen und in Meszni Louka wieder aus. Fröhlich marschieren wir fünf Frauen und die acht Mannen los, zuerst durch die Wilde, dann durch die Edmundsklamm, die lange als lebensgefährliche und nicht passierbare Wildnis galt. Steil und beeindruckend türmen sich auf beiden Seiten des Kamenice die Felsen, der Steig ist schmal und romantisch.

Nun beginnt es zu regnen, was ein Paar abhält, aufs Schiff mitzukommen. Sie haben leider eine schöne Fahrt verpasst. Einmal steigen wir in ein anderes Boot um und inzwischen hat der Regen nachgelassen. Sowohl auf Tschechisch wie auf Deutsch erläutern unsere zwei Führer, was für Figuren sie in den bizarren Formationen der gewaltigen Felsen erahnen.( Z.B. Hanka, Danka, Manka, Franka und die Oma Casablanca.)

Im Restaurant in Rouce, gesellen sich die zwei Abhandengekommenen wieder zu uns. Weiter geht's, immer an riesigen Sandsteinfelsbrocken vorbei, bis wir hoch oben das Prebischtor erblicken. Es soll die größte Sandsteinbrücke Europas sein. (Höhe 21m, Spannweite 30m.) Von hier aus hat man einen wunderbaren, weitreichenden Blick über die immensen Wälder, Vulkankegel und Dörfer.

Beim Abstieg  hören wir ein Grollen und gleich darauf werden wir gründlich nass. Es wird spürbar kälter. Zurück im Hotel wird dafür warm geduscht, die Frauen im einen, die Männer im anderen Duschraum.

Zur Feier des fulminanten Auftaktes unserer Wanderung werden ein paar Flaschen Sekt getrunken und Petrus schickt noch einen wunderschönen Regenbogen. Alle freuen sich auf die nächsten Tage und bedanken sich für den erlebnisreichen Start beim Planungsteam.

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