Auf dem Eifelsteig von Gerolstein nach Trier - 3. Wandertag „Die Maare“: Manderscheid – Kloster Himmerod

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3. Wandertag „Die Maare“: Manderscheid – Kloster Himmerod 18 km

Berichterstatter: Katrin und Lars Göhlert (Dienstag, 5. Mai)

Nach dem Abschiedsfoto mit unseren englischen Gastgebern führte der Weg etwas verwinkelt durch die Stadt. Bevor der Wanderpfad von der Straße am Ortsausgang abgeht, kann noch mal ein sehr schöner Blick zurück auf die Burgen von Manderscheid genossen werden.

Der Weg führt jetzt auf einem engen Pfad immer entlang des Lieserpfades - bis zur ersten Rast an der Weifelsjunkhütte gab es kaum Überholmöglichkeiten, danach wurde der Weg breiter.

Er führt entlang der Lieser, meist relativ eben durch Wald am Berghang, ist gut und bequem zu gehen. Der einzige anstrengende Aufstieg war die Burgberg-Besteigung: Zum Aussichtspunkt muss man den gekennzeichneten Weg kurz verlassen, ein schöner Platz hoch oben mit überdachter „Beobachtungsstation Naturerlebnispädagogik“.

Der letzte Abschnitt dieser Etappe besteht vor allem aus Feldwegen, die wir bei starkem Gegenwind als Kampf gegen die Naturgewalten bestritten haben.

Das Kloster Himmerod taucht am Ende der Etappe wie eine Oase vor dem Wanderer auf, ein einmaliger Anblick und Highlight auf der Tour. Nach Kaffee und Kuchen im Restaurant erhielten wir von Pater Stephan die Schlüssel für unsere Einzelzimmer teilweise mit Blick auf den großen Platz vor der Kirche oder ins Klosterareal, denn die Herberge steht vis a vis des Klosters. Alles strahlt Ruhe und Besinnung aus.

Essen kann man entweder im Kloster mit vorheriger Anmeldung oder im Restaurant. Das Abendessen und Frühstück nahmen wir im Parlatorium ein, es war zwar einfach, aber dafür in wunderbarer Atmosphäre zu genießen.

Den Abend durften wir dann mit Selbstbedienung im „Schankraum“ neben unseren Schlafräumen begehen, später am Abend erzählte uns Pater Stephan dann noch von seinen Werdegang zum Mönch und das heutige Leben im Kloster.

Noch zu erwähnen: Auf dieser Etappe war der Eifelsteig deutlich mehr besucht als bei den Etappen vorher.

Es gab keine Einkehrmöglichkeit unterwegs, d.h. gut vorsorgen.

Auffallend waren die Waldarbeiten wegen der Sturmschäden, die den Eifelsteig abschnittsweise unpassierbar machten.

Kloster Himmerod, Pater Stephan für das Gäste- und Exerzitienhaus, 0 65 75 – 95 13 -17 oder 0 65 75 – 95 13 -21, abteihimmerod.de/abtei-zisterzienser-kloster-himmerod_eifel-mosel/gast-im-kloster/gastehaus-exerzitienhaus/

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