Auf dem Eifelsteig von Gerolstein nach Trier - 4. Wandertag „Umleitung“: Kloster Himmerod – Gladbach

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4. Wandertag „Umleitung“: Kloster Himmerod – Gladbach 24 km

Berichterstatter: Ilka und Klaus Stanek (Mittwoch, 6. Mai)

Kloster Himmerod - Gladbach (Gemeinschaftshaus - Transfer Hotel Lamberti)

In der klösterlichen Abgeschiedenheit wurden wir relativ zeitig durch die Vögel geweckt. Frühstück gab es wie schon das Abendbrot im Parlarium, dem "Gesprächsort" des Klosters. Bruder Stephan (er kassierte das Geld) verabschiedet uns kurz mit den besten Wünschen für den Weg. Auf dem ersten Stück folgten wir bei sonnigem Wetter dem Bach. Nach einem kurzen Stück Hochfläche zog sich die Gruppe auseinander, kurze Halte gab es an einigen Wassermühlen. Überall Schilder "Stoppt den Ausbau", aber keine Erläuterung wer was stoppen wollte. Dafür hatte der Bach einige Felsen heraus modelliert, an denen sehr schön die unterkarbonen Kulm-Schiefer zu besichtigen waren. Die geplante Mittagsrast musste ausfallen, da der einzige Gasthof weit und breit endgültig geschlossen hatte - zu wenige Eifelsteig-Wanderer. Also liefen wir weiter (passierten die Autobahnbrücke unter der A60) und stärkten uns in der Bäckerei in Landscheid. Danach kam der Abstieg in die roten Buntsandsteine.

Die Gruppe traf sich wieder, als ein Umleitungsschild den Weg im Tal entlang des Baches versperrte. Die ordnungsgewohnte Gruppe folgte der Umleitung, d.h. man marschierte mehrere Kilometer über einen asphaltierten Verbindungsweg, hätten wir geahnt ... ! In der Ferne grüßten die Funkfeuermasten von Spangdalem, einem amerikanischen Militärflughafen. Mit etwas schmerzenden Gelenken trafen sich alle am Marktbrunnen von Bruch. Die Besatzung eines sich nähernden Traktors entpuppte sich als die Holzfäller, deren wegen wir die Umleitung laufen mussten. Aber mit einigen Späßen wurde ihnen verziehen. Es war immer noch schwül warm, als es auf das letzte Teilstück von Bruch nach Gladbach ging. Im Buchenwald überraschte uns der ersten Schauer, es kühlte sich ab.

Der Weg gestaltete sich abwechslungsreich als Pfad durch den Wald parallel zur Straße. In Gladbach wurden wir am Gemeinschaftshaus von einem Taxi abgeholt, was uns in das Hotel Lamberti brachte. Das Essen im Hotel war reichlich und geschmacklich gut, die Zimmer auch, nur der Fluglärm vom benachbarten Flugplatz störte etwas. Am nächsten Tag ging es weiter nach Kordel zur Burg "Ramstein“.

Hotel Lamberty, Brückenstr. 8, 54526 Landscheid-Niederkail, 06575/95 18-0, www.hotel-lamberty.de

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