Auf dem Eifelsteig von Gerolstein nach Trier - 6. Wandertag „Die Heilige“: Kordel/Burg Ramstein – Trier

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6. Wandertag „Die Heilige“: Kordel/Burg Ramstein  – Trier 17 km

Berichterstatter: Carsten Dütsch (Freitag, 8. Mai)

Bevor wir zu unserer letzten Etappe aufbrechen, tauchen wir in die Geschichte der mittelalterlichen Burg Ramstein ein. Der Sohn der Gastleute führt uns durch die alten Mauern und erklärt sie uns mit Herzblut und Liebe zum Detail. Jedem, den es in diese Gegend verschlägt, können wir eine Führung sehr ans Herz legen. Diese kann entweder direkt im Burghotel oder beim Förderverein (http://burgramstein.geheimnisvolles-trier.de/) vereinbart werden.

Zum Beginn der Tour geht es zunächst wieder hinab zum Parkplatz unterhalb der Burg. Dann führt uns der Weg parallel des Römerpfades das wild romantische Butzerbachtal hinauf. Auf einem schmalen, Natur belassenen Weg folgen wir dem Bach, der an einigen Stellen auf Stegen oder Hängebrücken überquert werden muss. Als Ausflugsziel bekannt und beliebt ist dieses Tal wegen mehrerer kleiner Wasserfälle, in denen sich der Bach ins Tal ergießt.

Nach dem Verlassen des Butzerbachtales führt der Weg zu den Pützlöchern. Diese sind eines der ältesten Kupferbergwerke aus römischer Zeit. Später wurde hier im Tagebau Sandstein gebrochen, der u. a. auch beim Bau der Porta Nigra in Trier Verwendung fand. Auch in der Neuzeit kam Sandstein von hier: u.a. für den Kölner Dom, den Berliner Reichstag und den Leipziger Hauptbahnhof.

Der Weg, ist mittlerweile in einen breiten Forstweg übergegangen und führt durch einen Wald mit überwiegend Buchenbestand vorbei an den Buntsandsteinformationen der Kordeler Felsenlandschaft. Diese erreichen ihren Höhepunkt in den beeindruckenden Naturdenkmälern der Klausen- und Genovevahöhle mit ihren bis zu 10 Meter hohen Kammern.

Wenig später erreichen wir das Eifelkreuz und verlassen alsbald den Wald. Wir wandern entlang der Weiden der Bausch, von wo ein schöner Rundblick in die Umgebung genossen werden kann.

Kurz vor Biewer treffen wir auf den Moselsteig. Wir steigen in diesen Vorort von Trier ab, um dann wieder den Felsenpfad hinauf zusteigen. Hoch über der Mosel verläuft der Weg am Nordhang. Zwischen Edelkastanienbäumen bietet sich immer wieder ein Blick auf die Mosel und das immer näher kommende Trier.

Die Mosel überqueren wir auf der Kaiser-Wilhelm-Brücke und schon stehen wir „vor den Toren“ von Trier, der älteste Stadt Deutschlands mit ihren dutzenden Sehenswürdigkeiten.

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